Clubs und Nachtgastronomie

Infos zum Nachtleben – Clubs

Nachdem abends die Läden geschlossen werden, erwacht das vielfältige Freiburger Nachtleben mit seinen szenigen Clubs, feierfreundlichen Diskotheken und gemütlichen Bars.

Da es wichtig ist, dass Sie sich bei uns rundum wohl und sicher fühlen, haben wir uns mit weiteren Akteuren an einen Runden Tisch gesetzt, um darüber zu beraten wie die Sicherheit im Nachtleben erhöht werden kann.

Gleichzeitig ist es auch wichtig Werte, wie Toleranz und Offenheit zu leben. Um das alles im Freiburger Nachtleben zu gewährleisten, sensibilisieren und schulen wir unsere Türstehenden sowie das Theken- und Servicepersonal, um Diskriminierungen und Übergriffe vermeiden zu können.

Um noch mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität zu gewährleisten, wird Gewalttätern und Randalierern, die in einem der teilnehmenden Gastronomiebetriebe unangenehm auffallen, ein 2-jähriges Hausverbot erteilt.

Die Hausverbotsregelung  hat sich in all den Jahren bewährt, denn die Betroffenen des Hausverbotes müssen auch den anderen Clubs fernbleiben. Das gelingt durch die gute Vernetzung der Clubs untereinander und einem kontinuierlichen Kontakt zur Polizei.

Wenn Sie persönlich Belästigung erfahren sollten, einen Übergriff oder Diebstahl beobachten – machen Sie bitte sofort unsere Barkeeper oder Türstehenden auf diese heiklen Situationen aufmerksam!

Leider können wir Sie nicht nach Hause begleiten. Wir freuen uns jedoch, Ihnen auf dieser Homepage die gemeinsam mit den Partnern des Runden Tisches erarbeiteten Informationen, Initiativen und Ideen für einen sicheren Heimweg, präsentieren zu können.


Weitere Informationen zum Workshopangebot für die Nachtgastronomie und Freiburger Clubs finden Sie in dem Flyer "Workshop für Türstehende und Thekenpersonal: Sicher und gewaltfrei FEIERN".


Gemeinsam gegen Gewalt – HAUSVERBOT!

Den Stress des Alltags hinter sich lassen, entspannen, mit Freunden feiern und einfach Spaß haben! Die Freiburger Gastronomie- und Eventszene bietet hierfür eine breite Palette an Möglichkeiten.

Doch im Stadtbild fallen immer wieder alkoholisierte, randalierende Störer negativ auf. Rohe Gewalt, Pöbeleien und aggressives Verhalten in Clubs, Bars und auf Nightlife-Veranstaltungen lehnen wir aber strikt ab.

Um mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität zu gewährleisten wird Gewalttätern und Randalierern, die in einem der teilnehmenden Gastronomiebetriebe unangenehm auffallen, seit 2006 ein zweijähriges Hausverbot erteilt.

Dieses wird nicht nur für die betreffende Location verhängt, sondern gilt ortsübergreifend für alle an der Kampagne teilnehmenden Clubs, Bars, Restaurants und Nightlifeveranstaltungen. Bei Straftaten wird Anzeige erstattet.

Im Klartext:
Fliegst du bei einem der beteiligten Gastronomie-/Clubbetriebe raus, heißt das automatisch auch bei den anderen Gastronomiebetrieben und Partyreihen: Hausverbot!

Hintergrund:
Das Projekt „Gemeinsam gegen Gewalt – Hausverbot” ist nach zunehmender Gewaltkriminalität auf Freiburgs Straßen im Jahr 2006 auf Initiative der Stadt Freiburg, der damaligen Polizeidirektion Freiburg sowie des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA nach dem Vorbild des überörtlichen Stadionverbots des Deutschen Fußballbundes von den teilnehmenden Betrieben ins Leben gerufen und mit Leben gefüllt worden.

Zweck des Projektes ist es nicht, so viele Hausverbote wie möglich auszusprechen oder gar Gesichtskontrollen am Eingang vorzunehmen.

Wer jedoch negativ auffällt, ist für zwei Jahre raus aus der Szene.

Ein Verstoß gegen das überörtliche Hausverbot würde darüber hinaus einen strafbaren Hausfriedensbruch darstellen. Ziel ist also, Gewalt, Pöbeleien und aggressives Verhalten von vorne herein zu vermeiden.

Ein überörtliches Hausverbot erfolgt nicht willkürlich sondern wird ausgesprochen bei:

  • Körperverletzung
  • Sachbeschädigung
  • Besprühen oder Beschreiben von Dingen mit Graffiti oder ähnlichem
  • Sexualdelikten
  • Raub- und Diebstahldelikten,
  • Nötigung, Bedrohung
  • Verstöße gegen das Waffen- oder Sprengstoffgesetz
  • fremdenfeindliche oder rechtsextremistische Handlungen, insbesondere das Zeigen und Verwenden von nationalsozialistischen Parolen, Emblemen und Beleidigungen aus rassistischen bzw. fremdenfeindlichen Motiven
  • Benutzung von Reizgasen (Pfefferspray und Ähnliches) innerhalb der Räumlichkeiten oder willkürliches Benutzen von Reizgasen in Zusammenhang mit dem Besuch des Betriebs
  • Einbringen und/oder Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen
  • Verstöße gegen das BtMG oder das Arzneimittelgesetz, insbesondere das Verabreichen von sog. „Liquid Ecstasy“, „K.o.-Tropfen“ oder ähnlichen Substanzen, die im Körper zu gleichen Wirkungen führen, an Dritte.
  • Unabhängig hiervon wird ein überörtliches Hausverbot ausgesprochen, wenn die Polizei hinzugezogen werden muss, zur Durchsetzung von Personalienfeststellungen, örtlichen Hausverboten, Platzverweisen oder Ingewahrsamnahme zur Verhinderung anlassbezogener Straftaten im Zusammenhang mit dem Besuch des Betriebs.

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