Hinweise aus polizeilicher Sicht

Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass Sie sich in Freiburg, insbesondere auch im Abend- und Nachtleben sicher und geborgen fühlen.

Die Polizei setzt deswegen nach Möglichkeit alle verfügbaren Personalressourcen ein, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten. 

Insbesondere an Örtlichkeiten und zu Zeiten, wo nach Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik eine Häufung von Straftaten auftritt, werden zusätzliche Kräfte eingesetzt, wie zum Beispiel abends und nachts im Bereich der Freiburger Innenstadt und entlang der Stadtbahnlinie 1, 3 und 5.

Beim Polizeirevier Freiburg-Nord in der Bertholdstr. 43 a ist ein Beamter als Ansprechpartner für die Betreiber von Freiburger Nachtclubs benannt und führt mit diesen regelmäßige Besprechungen zur Erhöhung der Sicherheit der Gäste durch.

Die Polizei ist bei der Bewältigung dieser Aufgabe aber auch auf Ihre Mithilfe angewiesen. Wir bitten Sie deshalb, Auffälligkeiten oder ungewöhnliche Beobachtungen an uns zu melden. 

Sie können gerne dazu die bekannte Notruf-Nummer 110 verwenden. Auch wenn sich zu einem späteren Zeitpunkt ergeben sollte, dass kein Notfall oder keine Straftat vorlag, brauchen Sie nicht zu befürchten, für Ihren Anruf belangt zu werden. 

Allerdings sollten Sie auch wissen, dass ein absichtlich falscher Notruf strafbar sein kann.

Seien Sie sich immer bewusst: Jeder kann helfen!

Wie Sie in unseren Zivilcourage-Hinweisen nachlesen können, brauchen Sie sich dabei nicht selbst zu gefährden.

Auch im präventiven Bereich, noch bevor etwas passiert ist, sind wir gerne für Sie tätig. So raten wir Ihnen zur Erhöhung Ihrer eigenen Sicherheit:

  • Jede Situation ist anders. Deshalb gilt: Entwickeln Sie ein gesundes Risikobewusstsein. Nehmen Sie eine eigene Gefahrenabschätzung vor und hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Begeben Sie Sich nicht in Situationen, die Ihnen bedrohlich erscheinen.
  • Planen Sie Ihren Heimweg. Suchen Sie sich Gefährten und Wegbegleiter. Am sichersten sind Sie in einer Gruppe unterwegs.
  • Üben Sie Ihr Verhalten in Notsituationen. Üben Sie laut zu rufen oder zu schreien. Lassen Sie ihr „Kopfkino“ spielen, gehen Sie in Gedanken Gefahrensituationen durch.
  • Halten Sie Ihr Handy immer griffbereit und zögern Sie nicht, einen Notruf 110 abzusetzen.
  • Üben Sie wehrhaftes und selbstbewusstes Verhalten in Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskursen.
  • Bleiben Sie immer Herr Ihrer Sinne. Lassen Sie sich nicht ablenken, meiden Sie beispielsweise Ohrhörer, die Ihre Hörvermögen einschränken.
  • Fordern Sie im Notfall LAUT und DEUTLICH Hilfe ein.

Weiterer Informationen finden Sie auf der Seite der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Gemeinsam sind wir erfolgreich – Freiburg zeigt Zivilcourage!

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